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Im Rahmen der Vorarbeiten zum Projekt Grubenwanderweg entstand gleichfalls die Idee, ein Besucherbergwerk einzurichten, um allen Besuchern Gelegenheit zu geben, auch das Innere der eindrucksvollen Stollenanlagen zu sehen, wo in großen "Bauen" (Abbaukammern) oftmals unter schwierigsten Bedingungen feinster Dachschiefer gewonnen wurde. Zahlreiche Bergleute haben bei ihrer gefahrvollen Arbeit den Tod im Stollen gefunden, und mit der Anbetung und Verehrung der Hl. Barbara, der Schutzpatronin der Bergleute und Steinbrecher, hoffen die Bergarbeiter, von Stein- und Gebirgsschlag verschont zu werden.




Auf einer Gründungsversammlung am 20. September 1991 konstituierte sich in Fell der "Förderverein Besucherbergwerk Fell e.V." (54341 Fell, Burgstr. 3), der seitdem die Aufbaumaßnahmen für das Besucherbergwerk koordiniert.

Seit 1994 baute die Gemeinde Fell u.a. mit öffentlicher Unterstützung (darunter auch Zuwendungen der Europäischen Gemeinschaft) zwei ehemalige Dachschiefergruben in Fell zu einem Besucherbergwerk aus.

Dabei wurden zwei besonders interessante Gruben, die Grube "Barbara" und die ca. 25 m höherliegende Grube "Hoffnung" mittels eines "tonnlägigen" (schrägen) Schachtes "durchschlägig gemacht" (miteinander verbunden). Der Stollenvortrieb wurde von der Sohle Barbara aus vorgetrieben und führt in die vierte Kammer der Grube "Hoffnung". 1997 wurde das Besucherbergwerk eröffnet. Seit Eröffnung des Besucherbergwerkes können die Besucher endlich die ausgedehnten unterirdischen Stollen, die Förderstrecken, die imposanten Abbaukammern, die Rollschächte und die mächtigen Bergemauern besichtigen und sich ein Bild von der gefahrvollen und harten Arbeit des Leyenbrechers machen. Untertage aufgestellte Figuren demonstrieren wirklichkeitsnah die harte Arbeit der Schieferbrecher.