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Ausstellung historischer Loren

Warum die Loren früher "Hunde" (oder auch "Hunte") hießen!
Im Mittelalter waren die Loren - einschließlich der Schienen, Achsen und der Räder! - aus Holz. Wenn einem im dunklen Stollen ein Wagen entgegenkam, so hörte man schon aus der Ferne ein Quietschen und Knirschen, das an einen jaulenden und wimmernden Hund erinnerte.



 
Rungenwagen zum Transport von Langzeug wie Schienen ("Gestänge"), Bohrstangen u.a. (Feller Schieferbergbau).
Hinter dem Rungenwagen sehen wir übrigens unseren 38.000-ten Besucher.



 
Erzlore aus dem Minette-Bergbau (aus einer Grube in Moulaine Frankreich) (zur Verfügung gestellt von der Archéologie et Histoire Industrielle A.H.I., Petangen, Lux.)



 
Die typische Luxemburgische Erzlore (Minette-Eisenerz) ("Buggi"), ein Seitenkipper. Die Lore fur Jahrzehnte lang in der "Grube Behrens" am Kierchberg bei Rumelange/Luxemburg. Der Förderwagen hat eine Bremsvorichtung.



 
Allseitenkipper. Das Fördergefäß hat eine Ladeklappe undd läßt sich nach allen Seiten hin drehen. Der Wagen wurde ursprünglich von "Schneiders Jüppchen" im Feller Schieferbergbau eingesetzt. Noch Anfang der siebziger Jahre war die Lore in der Grube Hoffnung (Nikolaus Becker) in Förderung. Unsere 61.000-ten Besucher kamen übrigens mit dem Pferd zur Grube!



 
Links: Kastenwagen. Zum Entleeren wird die Lore in einem Kreiselwipper auf den Kopf gestellt. Rechts: Seitenkipper einer Flußspatgrube in Thüringen. Ein Pedal arretiert die Kippmulde.
Dahinter: unser Webmaster Prof. Dr. Klaus Helge Rieder (re.) mit Studenten der Fachhochschule Trier.



 
Schnabelkipper vom Thommerberg. Die Lore förderte Jahrzehnte lang Schiefer vom Steinbruch Thommerberg in das Brechwerk der Betonsteinfabrik der Reichsgrafen von Kesselstatt im Nosserntal.



 
Sprengstofflore. Das Fördergestell hat zwei getrennte Kammern für Zündkapseln und Sprengstoffl. Hinter dem Wagen: Prof. Dr. Heinz Walter Wild (li.; Autor von "Schau- und Besucherbergwerke in Europa") und Theophil Schweicher (Betriebsleiter des Besucherbergwerk Fell) (1997).



 
Seitenkipper. Nach beiden Seiten hin läßt sich die Fördermulde dieses Förderwagens kippen. Ehemalige Kumpels aus dem "Pütt" (Zeche Nordstern, Herten, Ruhrgebiet) posieren neben dem Förderwagen.



 
Kohlenlore. Der Gestellwagen wird durch Kippen des gesamten Wagens entleert.



 
Förderwagen aus dem Mayener Schieferbergbau (Rathscheck, Mayen). Der relativ kleine Wagen hat hinten eine Ladeklappe. Mit den Ösen kann der Wagen auch auf den Haken genommen werden.
Nur Ratscheck Schieferbergbau gewinnt heute noch den legendären "Moselschiefer" in bis zu 220 m Teufe.