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Feller Jagdhornbläser







      Oft am Sonntag Vormittag:
"Feller Jagdhornbläser"
blasen zur Jagd

Vor der Erfindung der Handys verständigten sich Fürstliche Hoheiten früher bei der Jagd durch Hornsignale. Für alle wesentlichen Jagdvorgänge gab es letztendlich ein Signal und zwei "Hörner" hatten sich schließlich für die Signalgebung durchgesetzt: das (kleine) "Fürst Bless-Horn" und das grosse "Parforce-Horn". Was ursprünglich lediglich der Verständigung in ausgedehntem Gelände diente hat sich inzwischen zu einem eigenständigen waidmännischen Musikgattung entwickelt. Auch Volkslieder, Volksweisen und Märsche werden mit den Hörner intoniert. Die "Feller Jagdhornbläser" pflegen schon seit Jahren das waidmännische Blasen. Bei schönem Wetter (und wenn ihre Zeit es zulässt) üben sie Sonntag vormittags auf dem Besucherbergwerk Fell und blasen zur Jagd. Wer also den "Hubertus-Marsch", den "Jäger aus Kurpfalz" oder den "Parforce-Marsch" hören will, dem sei ein sonntägliches "Frühschoppen" auf dem Besucherbergwerk Fell empfohlen. Auch die urprünglichen Weisen "Sau tot!", "Hirsch tot!", "Hase tot", die "Begrüßung", das "Sammeln der Jäger", "Jagd vorbei" und weitere Melodien aus Jagd und Flur gehören zum Repertoire der "Feller Jagdhornbläser".