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Grubenwanderweg
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Grubenwanderweg, Infopunkte 1-6

1. Parkplatz "Grubenwanderweg" in Fell
Bachstrasse ) mit Informationstafel (Vollständige Übersichtskarte des Grubenwanderweges!).
2. die sogenannte "Feller Burg"
. Bei der auf einem Felssporn gelegenen "Feller Burg" handelt es sich um ein ehemaliges Wehrgut der Maximiner, eine "durch Mauer, Steilabfall, den Nossererbach (..) und den Fellerbach (..) geschützte große Gutsanlage in Form einer Wirtschaftsburg." Insgesamt etwa 150 m der Sicherungs- und Umfassungsmauern sind noch erhalten. Außerdem erhalten ist das Burgtor (Südtor; erreichbar über die Burgstrasse!) aus rotem Sandstein in klassischer Pilasterarchitektur vom Ende des 18. Jh., sowie ein imposanter 12 m (!) hoher Weinkeller (in Privatbesitz).
3. Die Bergmannstrasse.
Über diese Straße zogen noch bis in die 60-er Jahre die Feller "Leyenbrecher" in ihre Gruben im Nosserntal. (Man beachte auch die vielfältige Nutzung von "normalen" Schiefersteinen für den Haus- und Mauerbau.)
4. Linke Häuserzeile am Ortsausgang:
Hinter und über dieser Häuserzeile liegen die ersten Gruben am Grubenwanderweg. (Die Gruben sind von der Straße aus allerdings nicht sichtbar!)
5. Schieferblock mit eingemeißeltem Grubenwanderweg.
Der Block hat die Form einer riesigen Schieferplatte ("linker Schuppen") für die altdeutsche Deckung! Sedimentationsebene und Schieferungsebene (Spaltebene) sind übrigens voneinander unabhängig, da sie in verschiedenen geologischen Epochen entstanden sind, was am "Fadenlauf" in dieser Schieferplatte sehr gut erkennbar ist!
6. Barbara-Grotte.
Die Hl. Barbara (Festtag: 4. Dez.) ist Schutzpatronin der Bergleute, Steinbrecher, Feuerwehrleute und Architekten. Sie wird meistens mit den Symbolen Bibel (= Standhaftigkeit im Glauben), Turm mit drei Fenstern (= Dreifaltigkeit), Palmwedel (= Zeichen des Sieges über das Böse) und dem Kelch (= Martyrium) dargestellt und seit altersher von den Feller Bergleuten verehrt. Vor der Einfahrt in den Stollen beteten die Bergleute zur Hl. Barbara und erbaten Schutz bei ihrer harten und gefahrvollen Arbeit. Die in den Fels eingehauene Barbara-Grotte stellt ein stilisiertes Bergwerk dar mit einem ausgebautem (aus Schiefersteinen gemauerten) Stollenmund.