eXTReMe Tracker
Grubenwanderweg
Lehrpfad
Lehrpfad-Karte
Infopunkte 1-6
Grube Eichbaum I
Untere Grube Schürzig
Grube Eichbaum II
Betonsteinwerk
Grube St. Josef
Grube Kobenbach
Hofgrube und Vogelsberg
Vogelsberg II
Vogelsberg I
Gruben Barbara u. Hoffnung
Walli Stollen
Obere Grube Schürzig
Geologie
Fledermäuse
English
Flaams - Dutch
Flaams - Dutch
Gruben Barbara und Hoffnung
16. Die Grube Hoffnung. Eingang des Besucherbergwerkes.
Die Geschichte der Grube Hof- fnung läßt sich bis zur Jahrhundertwende zurückverfolgen. Die Grube wurde bis in die späten siebziger Jahre hinein betrieben.
In der Grube Hoffnung wurden insgesamt vier Lager angefah- ren. Insbesondere das zweite und dritte Lager erwiesen sich als sehr ergiebig und wurden sehr fachmännisch mit mehreren Rollschächten ausgebeutet. Das Schienennetz in "Hoffnung" ist noch weitgehend intakt. Ein Schienenstrang ("englische" Schienen, 600 mm - Spur) führt aus dem Stollenmund über die Prasshalde noch bis zum Haldensturz .
Auf der Prass: drehbare Kipplore. Die Wasser der Grube "Hoffnung" werden über eine Wasserseige (Rinne in der Stollensohle) "gelöst" (gesammelt und abgeführt).
Hoffnung war die letzte Grube, die in Fell stillgelegt wurde. Der letzte Betreiber, Nikolaus Becker aus Fell ("wegen seiner ehemaligen Tätigkeit als Sprengmeister "Opa Bumm" genannt), gewann in dem Familienbetrieb in der Schlußphase der Grube noch hochwertige Schieferplatten und Schiefer-Blendsteine.

Die Grube Barbara. Ausgang des Besucherbergwerkes.
"Die Grube Barbara, benannt nach der Schutzpatronin der Bergleute, unterfährt mit dem Haupstollen das Schieferlager der darüberliegenden Grube Hoffnung. Unter Wahrung der seigeren (senkrechten) Sicherheitsabstände wurde somit gezielt auf der gleichen Lagerstätte gebaut. Die Hauptkammer wurde steil aufwärts bis auf 4,5 m an die Grube Hoffnung herangetrieben. Die hoch gelegenen Abbaubereiche konnten nur über nach oben führende Schiefertreppen erreicht werden. Die gewonnenen Schiefer wurden durch einen doppelten Abwurfschacht auf die Sohle gestürzt und dort in die Transportwagen verladen. Mit zunehmender Abbauhöhe traten Wetterprobleme auf und der Betreiber stellte wiederholt Anträge zum Durchschlag eines Wetterschachtes in die - zu diesem Zeitpunkt bereits stillgelegte - Grube Hoffnung, um eine Frischluftzirkulation zu erreichen. Dieser projektierte Wetterschacht kam jedoch nie zur Ausführung." In "Barbara" befindet sich die wohl höchste Abbaukammer im Nosserntal, der sog. "Dom". Die Grube "Barbara" ist heute Bestandteil des Besucherbergwerkes.