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Denkmalort Fell

Eine kurzer Blick in die Feller Geschichte:

Der Wein- und Schieferort Fell mit seinem Ortsteil Fastrau, liegt reizvoll im idyllischen Fellertal. Schon der Name ( val, vallis, velle - Tal ) deutet auf römischen Ursprung hin. Zur Zeit der Frankenherrschaft kam Fell im 9. Jahrhundert durch Schenkung zur Trierer Abtei St. Maximin. Unter den Maximiner Herren erlebte Fell eine Blütezeit. Im Oberdorf entstand eine Wirtschaftsburg, von der die Burgmauer, der Burgkeller und das Burgtor noch zu sehen sind. Die Anfänge des Marktes, der noch heute Mitte September stattfindet, dürften bis in jene Zeit zurückreichen. Als die Franzosen um die Wende des 18. Jahrhunderts im Rheinland regierten, setzten sie der Herrschaft der Maximiner ein Ende. Im 19. Jahrhundert wurde Fell preußisch.
Fell ist ein schönes, aufstrebendes Dorf mit rund 2.400 Einwohnern. Die Feller fanden bis vor einigen Jahrzehnten im heimischen Dachschiefer-Bergbau Arbeit. Die hier noch aufspielende Bergmannskapelle in ihrer schmucken Bergmannstracht erinnert an diese Zeiten.

Denkmäler in Fell:

Die Katholische Pfarrkirche St. Martin
Quer zum Taleinschnitt gerichteter, groß dimensionierter und klar geschnittener Baukörper. 1865-67 nach Plänen des Luxemburger Staatsarchitekten Carl Arendt errichteter Saalbau in neugotischen Stilformen. Das Innere ist ein weitgespannter Raum mit zu Blendarkadenreihen aufgelösten Längsseiten und einem Stichkappengewölbe. Die Stileinheit des Raumes mit seiner neugotischen Ausstattung ist erhalten. Der geschnitzte dreiteilige Baldachinaltar korrespondiert mit dem einfacheren Seitenaltar ( Maria Himmelskönigin ) und der anstelle des linken Seitenaltars ( hl. Josef ) aufgestellten Kanzel. Teile der Ausmalung am Chorbogen und im Chor sowie Glasfenster ( von Gebr. Fries, Trier, 1905 ) stellen eine Figur des hl. Sebastian dar. In der Turmhalle eingemauert ist die Steinplatte mit der Bauinschrift für den Neubau des Chores durch Johannes a Sole 1430. Daneben befindet sich eine Steinplatte mit einem Hochrelief des hl. Michael.

Das Burgtor:
Der Sitz der Abtei St. Maximin ist heute kaum mehr als ehemalige Burg erkennbar, bildet jedoch mit den erhaltenen Resten eine bauliche Gesamtanlage. Von der Anlage überdauert hat das Burgtor: Es handelt sich um klassische Pilasterarchitektur bestehend aus Sandsteinquadern.