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Der Steinbruch Vogelsberg
Der Steinbruch "Vogelsberg" ist für den Geologen wie für den "Bergbaufreund" sehr interessant. Im linken Bereich des Steinbruches sind interessante Faltungsstrukturen erkennbar. Daß der Schiefer sehr schlecht verwittert, erkennt man auch an dem dünnen Bodenhorizont, der vom Steinbruch angeschnitten wird.
Die "aufgelassenen" (stillgelegten) Steinbrüche sind ein Paradies für thermophile Tiere; Blindschleiche und Eidechse (Foto) sind hier in großer Population anzutreffen.
An den abgebauten ("gewonnenen") Blöcken erkennt man mitunter noch die Spuren der Abbautechnik: Spuren, die Keile, Brechstange ("Geißfuß") und Bohrstange ("Gestänge") hinterlassen haben.
Hier saß das Ende des Bohrlochs, wo die Sprengladung ("der Schuß") explodierte.
Schieferung und Schichtung liegen im Feller Schiefer nahezu senkrecht zueinander, der Grund, warum man hier keine Fossilien finden kann. Der Flaschenöffner liegt in der Ebene der Schieferung, die Ebene entlang der sich der Schiefer (in bergfeuchtem Zustand) relativ leicht spalten lässt. Die dazu senkrecht stehenden (auf dem Foto waagerechten) Linien zeigen die "Schichtung", d.h. die alten Meeresbodenhorizonte.